Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

kunstorte rosstal 5

Sonntag, 5. Februar 2012 18:53

Als Podium für ausschließlich Roßtaler Kunst-Schaffende hat der Runde Tisch Kultur
(RTK) die Ausstellungsreihe „kunst orte roßtal“ konzipiert und erfolgreich eingeführt.
Die Veranstaltung findet alle zwei Jahre statt, die nächste bereits als
„kunst orte roßtal 5“ am 30. Juni und 1. Juli 2012.
Wer an einer aktiven Teilnahme interessiert ist, kann sich während der nächsten,
öffentlichen Plenumssitzung des RTK am 6. März 2012, 19:30 Uhr im Rathaus (Konferenzssal), umfassend über die Bedingungen informieren und in die Teilnehmerliste eintragen.

Ganz besonders freuen wir – der RTK – uns auf eine hoffentlich rege Teilnahme von Künstlern, die dreidimensionale Werke ausstellen. Diese sollen in unterschiedlichen Techniken und Materialien bewusst einen Kontrast zu den malerischen und zeichnerischen Exponaten herstellen.

Spätere Anmeldungen – bis zum unwiderruflich letzten Termin, dem 24. März 2012 -
sind bei Reinhard Westphal möglich. Sie erreichen ihn
telefonisch unter: 09127 / 7725 oder per
E-Mail: reinhard.westphal@t-online.de

Die Exponate werden wieder an verschiedenen Stellen, mehrheitlich in den Bereichen Oberer- und Unterer Markt präsentiert. Hierfür sucht und beschafft sich jeder Aussteller eigenverantwortlich seinen „kunst ort“ selbst. Der RTK kann ggf. bei der Standortsuche helfen (Ausstellungsorte in der Peripherie haben aber erfahrungsgemäß weniger Besucher).

„kunst orte roßtal“ werden vom RTK professionell durch Plakate, Flyer und andere Werbemittel
beworben. Jeder Aussteller erhält außerdem sein persönliches Flyer-Kontingent.
Zur Deckung der Kosten wird je Teilnehmer ein Beitrag von 25.00 € erhoben..
Die Spitzweed-Scheune ist das gemeinsame Informationszentrum für die weitläufige
Veranstaltung. Die Künstler präsentieren hier jeweils ein Exponat und stellen sich mit
ihrer persönlichen Vita vor.
An alle Besucher werden ausführliche Wegbeschreibungen zu den jeweiligen “kunstorten” verteilt.
Der RTK übernimmt die einheitliche, grafische Gestaltung der Vitae, die hierfür
erforderlichen Daten müssen bis spätestens zum 29. Mai vorliegen.

 

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Benefizausstellung – Scheckübergabe

Montag, 21. November 2011 11:15

Übergabe des Erlöses aus der Benefiz-Ausstellung des Runder Tisch Kultur im Markt Roßtal (RTK) am 16. November 2011, 16.00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Roßtal, Marktplatz 1, 90574 Roßtal

 

Sie sind bunt, sie sind quadratisch, und man kann an ihnen zupfen, dann tun sie so, als könnten sie fliegen.

So entstanden während der Chemotherapie vom renommierten fränkischen Künstler winzige Collagen, in denen sich immer mehr figürliche Darstellungen einschlichen, die kleinen abstrakten Schutzengel spielerisch sehr ähnlich sahen.

Es war Herrn Kühlers Wunsch, dass die Engel dort landen, wo Kinder ihre Hilfe erwarten und auch sehr notwendig brauchen.

Annähernd dreißig seiner Zupfbuntengel stellte Karl-Heinz Kühler dem Runder Tisch Kultur im Markt Roßtal für die Benefizausstellung zur Verfügung. Die meisten waren vom Künstler für den Verkauf freigegeben. Der Erlös sollte den Betreibern der hiesigen Kindertagesstätte zu Gute kommen.
Bereits am ersten Ausstellungswochenende hatten fast alle Engel ihre zukünftigen Besitzer gefunden. Auch Erwachsene (ohne Kinder) hatten das dringende Bedürfnis sich einen Schutzengel ins eigene Heim zu holen. Sie haben mit dem Geldbetrag und manchmal mit einer zusätzlichen Spende auf ihre Weise Kindern geholfen.

Manche Käufer konnten das Ausstellungsende nicht abwarten und wollten ihren Schutzengel gleich mitnehmen. Nur mit Mühe gelang es den Organisatoren des RTK die Käufer so zu überzeugen, dass die meisten Engel doch bis zum Schluss in der Scheune blieben.

Der Gesamterlös betrug annähernd 1900 €, also für jeden Kindergartenbetreiber im Markt Roßtal 950 €. Damit es zu einer schönen runden Summe kam, hat der Markt draufgelegt, so sind es dann 2000 €, die heute am 16. November 2011 übergeben werden können.

Für die Kindertagesstätten ist diese Spende des Künstlers ein kleines Weihnachtsgeschenk. So können Dinge beschafft werden, die dringend benötigt werden und für die bislang keine Finanzierung möglich war.

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Hofmann & Hofmann

Dienstag, 23. August 2011 11:22

Wahre Kunstfreunde nehmen auch Strapazen auf sich. „Ich hätte nicht gedacht, dass bei diesem heißen Wetter so viele den Weg in die Spitzweed-Scheune finden würden“, freute sich Ilse Hofmann in ihrer Begrüßungsansprache bei der Vernissage der Ausstellung
„Hofmann & Hofmann“.

Reizvolle Kontraste bietet die aktuelle Ausstellung in der Roßtaler Spitzweed-Scheune dem Auge. Vorne die Keramik von Ilse Hofmann, dahinter die Gemälde von Ekkehardt Hofmann

Foto: Thomas Scherer

Reizvolle Kontraste bietet die aktuelle Ausstellung in der Roßtaler Spitzweed-Scheune dem Auge. Vorne die Keramik von Ilse Hofmann, dahinter die Gemälde von Ekkehardt Hofmann

Hofmann und Hofmann, das sind Ilse und Ekkehardt Hofmann, zwei bildende Künstler, die sich schon bei vielen Ausstellungen einen Namen gemacht haben. Im Gegensatz zu ihrem Mann hat sich Ilse Hofmann der eher „handwerklichen“ Seite der Kunst zugewandt und beeindruckt mit ihren sehenswerten Keramiken die Besucher.

 

Ihre Figuren, aber auch ihre anderen Keramikarbeiten haben jede für sich einen speziellen Charakter. Vor allem in den Plastiken drücken sich die unterschiedlichen Lebensgefühle aus, mal traurig, mal heiter, gleichsam friedvoll.

Raffinierter Brand

Das Besondere aber an den Keramiken ist der Brand, mit dem Ilse Hofmann ihren Arbeiten die besondere Note gibt. „Meine Vorliebe gilt dem Rakubrand“, erklärt sie. Bei dieser Brenntechnik wird der Ton auf 1220 Grad erhitzt und anschließend in Sägemehl reduziert, wobei sich der einstmals helle Ton schwarz färbt und damit einen interessanten Gegensatz zu den mit Craquelé überzogenen hellen Stellen bildet.

Seit kurzem arbeitet Ilse Hofmann aber auch mit der uralten Technik des Grubenbrandes, bei dem die in den Ton gedrückten Gräser und Metallbänder, aber auch die Spuren des Feuers selbst erhalten bleiben. Mit Hilfe von Oxyden und Salzen erhalten die Objekte ihr einmaliges und nicht wiederholbares Aussehen. Aber auch Holzstücke, Muscheln, Steine und andere Naturmaterialien dienen Ilse Hofmann zur Ausschmückung ihrer Werke.

Kollers Schüler

Ekkehardt Hofmann hat sich dagegen der Malerei verschrieben. Der ehemalige Seminarist Oskar Kollers und anderer namhafter Künstler beschäftigt sich seit 1985 intensiv mit der Bildenden Kunst. In ein Schema aber lässt er sich nicht pressen.

„Worte sind vergänglich, Bilder jedoch bleiben“, drückt der Maler seine Überzeugung aus. In seinen Werken spürt er Inhalten nach, die sich verbal nicht angemessen transportieren lassen. Was ihn vor allem interessiert, ist die Natur in allen ihren Facetten.

Symbolgehalt im Blick

Obwohl die Natur zu seinen Hauptmotiven zählt, will Ekkehardt Hofmann nicht die Natur unreflektiert darstellen, sondern ihre Symbolhaftigkeit wiedergeben und so den Dialog zwischen Natur, Künstler und Betrachter herstellen. Der Künstler fungiert hierbei als Vermittler. Er hilft dem Betrachter auf die Sprünge, in die Geheimnisse der Natur einzutauchen.

Auch auf eine bestimmte Technik lässt sich Hofmann nicht festlegen. Er führt seine Werke mal als Aquarell oder in Acryl und Öl aus, aber auch Zeichnungen und Grafiken gehören zu dem breiten Spektrum, das der Künstler beherrscht. Seine Blumenbilder wirken intensiv, nach Sommer, nach innerer Heiterkeit. Doch noch intensiver sind dagegen die Werke, die auf einer Kreuzfahrt in die Antarktis entstanden sind. Hier spürt man die Allmacht der Naturgewalten und taucht ein in ihre Schönheit und Wildheit. Fast körperlich merkt der Betrachter, dass er eigentlich nur ein kleines Rädchen im großen Weltgeschehen ist und das, obwohl der Mensch wähnt, sich zum Herrscher der Natur gemacht zu haben.
FN vom 29.08.2011

Thema: Allgemein | Autor:

Inge Scheiderer – Radierungen

Freitag, 10. Juni 2011 15:55

Thema: Allgemein | Autor: